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Die Suche nach extrasolaren PlanetenDie Gravitationslinsenmethode Diese Methode macht sich eine Eigenschaft des Universums zunutze, die von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagt wurde: schwere Objekte krümmen die Raumzeit. Das hat sogar Auswirkungen auf vorbeifliegendes Licht. Denn in der Nähe eines schweren Himmelskörpers werden Lichtwellen zum Objekt hin abgelenkt, da das Licht der gekrümmten Raumzeit folgt. Das Gravitationsfeld einer großen Masse wirkt also wie eine Sammellinse (siehe Abbildung unten). Dieser Effekt wurde zum ersten Mal 1919 englischen Astrophysiker Sir Athur Eddington während einer Sonnenfinsternis nachgewiesen.
1979 wurde das erste Mal dieser Gravitationslinseneffekt bei einem Quasar (sehr weit entfernte aktive Galaxie) beobachtet. Eine zwischen diesem Quasar und der Erde liegende Galaxie, lenkte das Bild so stark ab, dass der Beobachter zwei Bilder ein und desselben Objektes durch sein Teleskop beobachten konnte. Inzwischen wurden viele mitunter spektakuläre Beispiele für Gravitationslinsen gefunden (siehe Bild unten).
Gravitationslinsen wirken in vierfacher Hinsicht auf das Licht:
Letzteres machen sich Astronomen beim Nachweis von extrasolaren Planeten zu Nutze. Denn wenn ein Stern, der als Gravitationslinse dient, von einem extrasolaren Planeten umkreist wird, kann sich der Planet als zusätzliche Linse fungieren und führt dann zu einer kurzfristigen zusätzlichen Verstärkung des Lichtes. Dabei entstehen typische Verstärkungsspitzen (siehe Bild unten).
Einige Programme wie OGLE, MACHO und MOA beobachten tausende von Sternen in Richtung des galaktischen Zentrums und der großen magellanschen Wolke, um nach solchen Ereignissen zu suchen. Dabei wurden bereits einige Planeten mit der Gravitationslinsenmethode gefunden, z.B. OGLE-235-MOA53, OB 05- 07 b, OGLE-05-169L b und OGLE-05-390L b. Letzterer ist gerade einmal 5,5 Erdmassen groß und einer der kleinsten bisher entdeckten extrasolaren Planeten.
Die Gravitationslinsenmethode hat allerdings zwei große Nachteile:
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