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Die Suche nach extrasolaren PlanetenDie Radialgeschwindigkeitsmethode Die Radialgeschwindigkeitmethode war die erste und bisher erfolgreichste Methode bei der Suche nach extrasolaren Planeten. Mit ihr wurde auch der extrasolare Planet um 51 Pegasi entdeckt. Dabei wird berücksichtigt, dass Planeten nicht um das Zentrum des Zentralsterns kreisen. Tatsächlich kreisen sowohl Planeten als auch Sterne um den gemeinsamen Schwerpunkt des Systems, der zwar im Innern des Zentralsterns aber nicht in seinem Zentrum liegt. Ein Stern, der von Planeten umkreist wird, steht also nicht still, sondern eiert um eben diesen gemeinsamen Schwerpunkt. (Verantwortlich sind dafür die Gravitationskräfte zwischen dem Stern und den Planeten. Große Körper wie Sterne ziehen nicht nur kleinere Körper wie Planeten an. Das Ganze funktioniert auch umgekehrt; nur sind die Kräfte in diesem Fall viel kleiner.) Das heißt, der Stern kommt - von der Erde aus gesehen - abwechselnd auf den Betrachter zu und bewegt sich dann wieder vom ihm weg. Diese Bewegung führt zu einer Dopplerverschiebung des ausgesendeten Sternenlichtes. Das Licht wird blauer, wenn sich der Stern dem Beobachter nähert und roter, wenn sich der Stern entfernt. Ähnlich wie der Ton einer Sirene höher wird, wenn sich ein Krankenwagen nähert und tiefer, wenn sich der Wagen wieder entfernt.
Die Dopplerverschiebung des Lichtes ist u.a. von der Geschwindigkeit abhängig, mit welcher der Stern sich bewegt. Je größer der Begleiter ist und je näher er seinem Stern ist, desto schneller bewegt sich der Stern um den gemeinsamen Schwerpunkt. Das Wackeln des Sterns ist natürlich sehr schwach, aber die Messmethoden sind inzwischen so genau, dass Wissenschaftler die Bewegung eines Sterns auf bis zu 1 m/s bzw. 3,6 km/h genau messen können. Das entspricht etwa flottem Marschtempo! Nur bewegt sich hier kein Mensch, sondern ein Stern von der Größe unserer Sonne. Und unsere Sonne ist riesig: Sie ist etwa 1,9891*1030 kg oder anders geschrieben 1989100000000000000000000000000 kg schwer und hat einen Durchmesser von 1 392 000 km. Der ganze Planet Erde würde etwa 1 304 000 mal in die Sonne passen. Doch so beeindruckend diese Messgenauigkeit auch ist, so reicht sie im allgemeinen noch nicht aus, um mit dieser Methode Planeten von der Größe der Erde zu entdecken. Dazu ist bisher nur eine einzige Methode in der Lage: die Transitmethode. Es gibt allerdings Ausnahmen, mit der es auch mit der bisher erreichbaren Messgenauigkeit mit Hilfe der Radialgeschwindigkeitsmethode erdähnliche Planeten nachweisen lassen: Die Entdeckung von Gliese 876 d Gliese 876 d wurde aufgrund von gleich mehreren "glücklichen Umständen"entdeckt. (Bei dem 2007 entdeckten Planeten Gliese 581c verhält sich die Situation übrigens ganz ähnlich.):
Die Radialgeschwindigkeitsmethode hat aber einen entscheidenden Nachteil:
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