Startseite
Neues
Extrasolare Planeten
Astroseismologie
Mission
Instrument
Deutsche Beteiligung
Downloads
Links
Glossar
Kontakt
Kontakt
Kontakt
Kontakt

Diese Website wird von der Raumfahrtagentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, DLR, gefördert und vom Institut für Geophysik der Universität zu Köln im Namen aller deutschen Corot-CoIs erstellt.

Die Flash-Animationen wurden freundlicherweise vom Observatoire de Paris zur Verfügung gestellt.

DHTML Menu by OpenCube

Astroseismologie oder der Blick ins Herz der Sterne

Sterne klingen! Sie werden ständig durch periodische Prozesse in ihrem Innern zum Schwingen angeregt. Dies wurde vor etwa zwanzig Jahren das erste Mal bei unserer Sonne beobachtet. Solche Vibrationen lassen sich durch periodische Ab- und Zunahme des ausgestrahlten Lichtes nachweisen. Allerdings ist dieser Effekt im Allgemeinen sehr schwach ausgeprägt und schwer zu beobachten - vor allem in entfernten Sternen.

<
Schematische Darstellung der Oszillation eines Sterns. Die Graphik stellt Variationen der Helligkeit dar, wie sie bei der Sonne durch das Experiment VIRGO, an Bord der SOHO-Sonde, beobachtet wurden.
Diese Variationen sind sehr schwach und machen nur etwa ein Millionstel der Gesamthelligkeit aus und werden durch Überlagerungen von Oszillationen mit unterschiedlicher Frequenz und Stärke hervorgerufen. Die Simulation deckt einen Zeitraum von 300 Sekunden ab.

Durch so genannte seismologische Untersuchungen, können Forscher in die verborgene innere Struktur der Sterne "blicken", die im Vergleich zu unserer Sonne oft ganz unterschiedlich ist.

Da COROT eine ganze Reihe von Sternen beobachten wird, können Wissenschaftler zum ersten Mal durch Analyse der Oszillationen von Sternen unterschiedlichen Alters, Ursprungs und Größe auf die Entwicklung dieser Gasbälle und damit auch auf die Entwicklung des gesamten Universums schließen. Der Blick ins Innere wird damit gleichzeitig auch zu einem Blick in die Vergangenheit.

 

weiter zur "Das Innere der Sterne" >>